Menschen mit Behinderung/Inklusion
die gesellschaftliche und berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung aktiv fördern, eine inklusive Arbeitswelt schaffen und den Mehrwert einer diverseren und gerechteren Gesellschaft stärken.
Unsere Mitglieder
Mitglieder der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung in Baden-Baden / Rastatt sollten für das Thema "Menschen mit Behinderung/Inklusion" folgende Kompetenzen mitbringen:
- Verständnis für Inklusion und Chancengleichheit: Wissen um die Bedeutung der Inklusion von Menschen mit Behinderung in alle Lebensbereiche, insbesondere auf dem Arbeitsmarkt. Mitglieder sollten die Notwendigkeit erkennen, Barrieren abzubauen, die Menschen mit Behinderung den Zugang zu Bildung, Arbeit und sozialen Aktivitäten erschweren.
- Kenntnis von rechtlichen Rahmenbedingungen: Vertrautheit mit den relevanten gesetzlichen Bestimmungen, wie dem Bundesteilhabegesetz und der UN-Behindertenrechtskonvention, die die Rechte von Menschen mit Behinderung schützen und die Integration fördern. Mitglieder sollten auch wissen, wie Unternehmen barrierefreie Arbeitsplätze schaffen und diskriminierungsfreie Arbeitsumgebungen anbieten können.
- Barrierefreiheit im Arbeitsumfeld und in der Infrastruktur: Kompetenz in der Schaffung von barrierefreien Arbeitsplätzen, sowohl physisch (z.B. durch Rollstuhlrampen, behindertengerechte Toiletten) als auch digital (z.B. durch die Bereitstellung von Software für Menschen mit Sehbehinderung oder anderen Einschränkungen). Dazu gehört auch die Unterstützung von Homeoffice-Modellen und flexiblen Arbeitszeiten, um die Arbeitswelt zugänglicher zu machen.
- Förderung von Inklusion am Arbeitsplatz: Fähigkeit, Unternehmen und Organisationen in der Implementierung von inklusiven Personalstrategien zu beraten, wie z.B. der gezielten Rekrutierung und Integration von Menschen mit Behinderung, der Bereitstellung von Assistenzleistungen oder Schulungen zur Sensibilisierung der Belegschaft.
-
Wirtschaftliche Vorteile der Inklusion: Bewusstsein für die ökonomischen und gesellschaftlichen Vorteile einer inklusiven Arbeitsweise, wie z.B. die Steigerung von Innovationskraft, die Erschließung von bislang ungenutztem Potenzial und die Förderung einer positiven Unternehmenskultur. Inklusion kann die Arbeitgebermarke stärken und das Unternehmen als verantwortungsbewussten Akteur positionieren.
-
Netzwerke und Kooperationen im Bereich Inklusion: Fähigkeit, Kooperationen mit Organisationen, die sich für Menschen mit Behinderung einsetzen, sowie mit öffentlichen Institutionen und Sozialträgern zu etablieren. Diese Netzwerke können dabei helfen, praxisnahe Lösungen für Barrierefreiheit und Inklusion zu entwickeln.
-
Schulung und Sensibilisierung: Engagement für die Sensibilisierung von Unternehmen und der breiten Öffentlichkeit für die Rechte und Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung. Dies umfasst die Förderung von Schulungen zu Inklusion und Diversität sowie das Aufklären über die verschiedenen Formen von Behinderungen und deren Auswirkungen.
-
Psychische Gesundheit und Inklusion: Ein wachsendes Thema ist auch die Integration von Menschen mit psychischen Erkrankungen oder unsichtbaren Behinderungen. Mitglieder sollten ein Bewusstsein dafür entwickeln, dass psychische Gesundheit genauso wichtig ist wie körperliche Gesundheit und dass auch hier Inklusionsmaßnahmen erforderlich sind.
Ansprechpartner
- Dipl.-Ing. (FH) Rolf Buttkus
- Ulrich Kanstinger
- Wolf Liebig
- Irene Seeger
Empfehlen Sie uns!