Landwirtschaft und ländlicher Raum

Datum des Artikels 31.12.2024

Landwirtschaft und ländlicher Raum

eine nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums fördern, die Landwirtschaft als wichtigen Wirtschaftszweig stärken und gleichzeitig ökologische, soziale und wirtschaftliche Herausforderungen im ländlichen Raum meistern.

Unsere Mitglieder

Mitglieder der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung in Baden-Baden / Rastatt sollten für das Thema "Landwirtschaft und ländlicher Raum" folgende Kompetenzen mitbringen:

  • Verständnis für die Bedeutung der Landwirtschaft für die Region: Kenntnis der Rolle der Landwirtschaft als Grundlage für die lokale Wirtschaft, insbesondere in Bezug auf die Schaffung von Arbeitsplätzen, die Sicherstellung der Lebensmittelversorgung und die Erhaltung der Kulturlandschaft im ländlichen Raum.

    Nachhaltigkeit und Innovation in der Landwirtschaft: Wissen um moderne landwirtschaftliche Praktiken und Technologien, die eine nachhaltige und effiziente Produktion ermöglichen, wie Precision Farming, Agrarökologie oder die Förderung regenerativer Landwirtschaft. Mitglieder sollten die Bedeutung von Ressourcenschonung und Klimaschutz in der Landwirtschaft verstehen.

  • Förderung der landwirtschaftlichen Diversifizierung: Kompetenzen in der Förderung von Diversifizierungsmöglichkeiten für landwirtschaftliche Betriebe, wie Direktvermarktung, Agrotourismus oder die Entwicklung von Regionalmarken, um die wirtschaftliche Resilienz der Betriebe zu stärken und neue Einkommensquellen zu schaffen.

  • EU-Agrarpolitik und Fördermöglichkeiten: Kenntnis der Agrarpolitik auf EU- und nationaler Ebene, insbesondere der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP), und der Fördermöglichkeiten für landwirtschaftliche Betriebe und ländliche Gemeinden. Mitglieder sollten verstehen, wie Unternehmen und Kommunen von Fördermitteln für Innovation, Umwelt- und Klimaschutz profitieren können.

  • Stärkung der ländlichen Infrastruktur: Sensibilität für die Notwendigkeit einer gut ausgebauten Infrastruktur im ländlichen Raum, insbesondere in Bezug auf den Ausbau von Straßen, Breitband-Internet und die Verbesserung der Energieversorgung. Eine moderne Infrastruktur trägt zur Verbesserung der Lebensqualität und zur Ansiedlung von Unternehmen bei.

  • Arbeitnehmer- und Fachkräftesicherung in ländlichen Gebieten: Kenntnisse über die Herausforderungen der Fachkräftesicherung in der Landwirtschaft und im ländlichen Raum. Mitglieder sollten Möglichkeiten aufzeigen, wie die Attraktivität des ländlichen Raums für junge Menschen und Fachkräfte gesteigert werden kann, etwa durch Ausbildungsmöglichkeiten, bessere Arbeitsbedingungen und Integration von Innovationen.

  • Regionalentwicklung und Vernetzung: Fähigkeit, lokale Akteure, wie landwirtschaftliche Betriebe, Gemeinden, Unternehmen und Verbände, miteinander zu vernetzen und zu regionalen Entwicklungsprojekten zu mobilisieren. So können gemeinsam Initiativen zur Förderung von Wertschöpfung und Lebensqualität im ländlichen Raum realisiert werden.

  • Umweltschutz und Biodiversität: Engagement für den Schutz von Natur und Biodiversität im ländlichen Raum. Mitglieder sollten sich für den Erhalt von Ökosystemen und die Förderung umweltfreundlicher Anbaumethoden einsetzen, etwa durch Maßnahmen zur Reduktion von CO₂-Emissionen, die Förderung von Biodiversität und den Erhalt von natürlichen Lebensräumen.

 

Ansprechpartner

  • Markus Back
  • Dipl.-Ing. (FH) Rolf Buttkus
  • Irene Seeger
  • Dr. Dagmar Wilbs