Umwelt, Natur und Klimaschutz

Datum des Artikels 31.12.2024

Umwelt, Natur und Klimaschutz

aktiv zur nachhaltigen Entwicklung der Region beitragen und Unternehmen ermutigen, umweltbewusste Praktiken integrieren, die sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Vorteile bieten. So können sie gemeinsam den Übergang zu einer grüneren, nachhaltigeren Wirtschaft vorantreiben.

Unsere Mitglieder

Mitglieder der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung in Baden-Baden / Rastatt sollten für das Thema "Umwelt, Natur und Klimaschutz" folgende Kompetenzen mitbringen:

  • Verständnis für nachhaltige Entwicklung: Wissen um die Prinzipien nachhaltiger Entwicklung, die die Berücksichtigung von ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Aspekten umfasst. Mitglieder sollten die Bedeutung des Umweltschutzes für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und die Lebensqualität der Region erkennen.
  • Kenntnis der Klimaschutzpolitiken und -maßnahmen: Vertrautheit mit den nationalen und internationalen Klimazielen, wie den Pariser Klimaschutzabkommen und den Zielen der EU für 2030 und 2050 (z.B. CO₂-Neutralität), sowie den relevanten politischen Maßnahmen wie Emissionshandelssystemen und staatlichen Förderungen für Klimaschutzprojekte.
  • Energieeffizienz und erneuerbare Energien: Kompetenz in der Förderung und Umsetzung von energieeffizienten Lösungen in Unternehmen, wie der Einsatz von energieeffizienten Maschinen, Gebäudetechnologien und Produktionsprozessen. Ebenso wichtig ist das Wissen über die Möglichkeiten und Chancen der erneuerbaren Energien (Wind, Solar, Biomasse, etc.), sowohl aus betrieblicher als auch aus regionaler Perspektive.
  • Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung: Ein tiefes Verständnis für die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft, die darauf abzielen, Abfälle zu minimieren, Ressourcen effizient zu nutzen und Produkte so zu gestalten, dass sie wiederverwertbar sind. Mitglieder sollten Unternehmen bei der Umsetzung von Recyclingstrategien, Zero-Waste-Initiativen und der Reduzierung des Verbrauchs von Rohstoffen und Energie beraten.
  • Nachhaltigkeit in der Unternehmensstrategie: Fähigkeit, Nachhaltigkeitsaspekte in die Unternehmensführung zu integrieren. Dazu gehört die Entwicklung von Umweltmanagementsystemen (z.B. ISO 14001), die Berichterstattung über Nachhaltigkeitsziele und die Berücksichtigung ökologischer Kriterien in der Lieferkette.
  • Förderung von grünen Innovationen: Wissen um die Potenziale grüner Technologien und Innovationen, die sowohl die Umwelt schonen als auch neue Geschäftsmöglichkeiten schaffen. Dies umfasst die Entwicklung und Vermarktung umweltfreundlicher Produkte und Technologien sowie die Unterstützung von Start-ups und Unternehmen im Bereich der grünen Wirtschaft.
  • Biodiversität und Naturschutz: Engagement für den Schutz von Ökosystemen und der Biodiversität, insbesondere durch die Förderung von Projekten, die den Erhalt von natürlichen Lebensräumen, die Renaturierung von Flächen und die Wiederaufforstung von Wäldern unterstützen. Mitglieder sollten sich mit den Auswirkungen von Unternehmensaktivitäten auf die Natur und mögliche Maßnahmen zum Schutz von Flora und Fauna auseinandersetzen.
  • Rechtliche und regulatorische Rahmenbedingungen: Kenntnis der relevanten Umweltgesetze, wie dem Bundesnaturschutzgesetz, dem Kreislaufwirtschaftsgesetz und der EU-Verordnung zu CO₂-Emissionen. Mitglieder sollten die Anforderungen an Unternehmen in Bezug auf Umweltauflagen verstehen und Lösungen entwickeln, um diese zu erfüllen, ohne die Wettbewerbsfähigkeit zu gefährden.
  • Öffentlichkeitsarbeit und Lobbyarbeit im Bereich Umweltschutz: Fähigkeit, die Bedeutung des Umwelt- und Klimaschutzes in der öffentlichen Diskussion zu vertreten, um ein Bewusstsein für nachhaltige Praktiken zu schaffen. Mitglieder sollten sich aktiv in die politische Diskussion einbringen, um umweltfreundliche und zukunftsfähige Rahmenbedingungen für die Wirtschaft zu fördern.
  • Partnerschaften für Nachhaltigkeit: Förderung von Kooperationen mit NGOs, wissenschaftlichen Einrichtungen und anderen Wirtschaftsakteuren, um innovative Lösungen für den Umweltschutz und die Bekämpfung des Klimawandels zu entwickeln. Dies umfasst auch die Unterstützung von Projekten zur CO₂-Kompensation und die Beteiligung an Klimaschutzinitiativen.

 

Ansprechpartner

  • Dipl.-Ing. (FH) Rolf Buttkus
  • Ulrich Kanstinger
  • Irene Seeger